Deutliche Verbesserungen beim türkisen Freund der Lindauer

Es gibt ihn seit 23 Jahren, fertig wird er nie sein, der türkise Freund der Lindauer. Immer gibt es etwas zu verbessern, anzugleichen oder zu verändern: Die Stadt lebt und entwickelt sich und der Stadtbus mit ihr. Weitere Verbesserungen, was Angebot und Informationen angeht, startet der Stadtbus am 27. Januar 2017: Ab sofort drehen die Busse immer freitags und samstags für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer von 23:10 bis 0:40 Uhr zusätzliche Runden – und zwar das ganze Jahr über.

Die Insel wird bei diesem Zusatzangebot mit „versetztem Rendez-Vous“ vier Mal im Halbstundentakt, die Stadtteile jeweils zwei Mal im Stundentakt bedient. Von der Insel zum ZUP fährt bis 0:21 im 30-Minuten-Takt ein Bus zum ZUP, die Abfahrten um 23:10 und 00:10 Uhr ab ZUP fahren in Richtung Insel, Oberreitnau, Gitzenweiler Hof und Oberhochsteg, die Fahrten um 23:40 und 00:40 Uhr ab ZUP machen sich in Richtung Insel, Alwind, Unterreitnau und Zech auf.  „Dieses Zusatzangebot das ganze Jahr über ist eine echte Verbesserung unseres Stadtverkehrs und erleichtert die Entscheidung „Auto oder ÖPNV“ bestimmt ganz entscheidend“ blickt René Pietsch, Betriebsleiter beim Stadtbus, in die Zukunft. Und noch weitere Kundenwünsche werden zum 27. Januar 2017 erfüllt: Während der Einsatzzeit der Linie 3s werden in der Bregenzer Straße in beiden Richtungen zwei neue Haltestellen bedient: „Strandbad“ und „Bahlsen“. Neue Papier-Fahrpläne sind in Arbeit und auch die Haltestellen-Säulen werden in diesem Frühjahr neu beklebt. „Wir wollten mit dem Start aber nicht so lange warten, sondern loslegen, sobald die Regierung von Schwaben die Genehmigungen geschickt hat“ erklärt Pietsch den Schnellstart. „Für die Beklebung braucht es eine gewisse Zeitlang ein paar Plusgrade, sonst hält die Folie nicht.

Stadtbus-Homepage und aktuelle Informationen

Auch der eigene Internet-Auftritt unter www.stadtbus-lindau.de ist ein weiterer Schritt hin zu noch mehr Kundenfreundlichkeit und Übersichtlichkeit. Die Aktion „Stadtbus im Schnee“ informierte an Tagen mit unsicherer Wetter- und Verkehrslage im Halbstundentakt im Netz über Verspätungen und Behinderungen. Und das auch am Wochenende und an Feiertagen. „Das kam bei unseren Kundinnen und Kunden sehr gut an und alle fühlten sich informiert und mitgenommen“ fasst Pietsch das Feedback zusammen. Er weiß:  „Das Problem sind nicht Verspätungen – für die hat bei Wetterverhältnissen wie in diesem Winter jeder Verständnis, sondern die Kommunikation darüber. Und da wollen wir unbedingt dranbleiben und noch viel besser werden“ verspricht der Betriebsleiter. Gleichzeitig freut er sich, dass der Betrieb in diesem Jahr die Preise halten kann und dass keine Tariferhöhungen anstehen./manu