AKTUELLES

Bodo-Preiserhöhung betrifft auch den Stadtbus

Die vom Bodo-Verkehrsverbund vorgenommene Tarifpreiserhöhung betrifft auch einige Fahrscheine des Stadtbus Lindau. Während die Einzelfahrscheine im neuen Jahr gleich viel kosten werden, erhöhen sich die Tarife bei verschiedenen Zeitkarten. Als Grund für die Fahrpreiserhöhung um durchschnittlich rund 2,8 Prozent gibt Bodo steigende Ausgaben für Personal und Dieselkraftstoff an. Im Vergleich mit anderen Verkehrsunternehmen in Deutschland, von denen fast alle die Tarife anheben, bewegt sich die Erhöhung aber im unteren Bereich. Die Spitzengruppen unter den Verkehrsbetrieben erhöhen beispielsweise bei Einzelfahrscheinen bis zu fünf Prozent. Der Stadtbus Lindau gehört dem Verkehrsverbund seit dem 1. Januar 2018 an. Die Vorteile eines Verbundsystems liegen dabei auf der Hand: Durch die gegenseitige Anerkennung können die Fahrgäste ihre Wege individuell kombinieren und im Verbund umsteigen und so auch außerhalb des Stadtbusgebietes umweltfreundlich unterwegs sein: Alle öffentlichen Verkehrsmittel können mit einem Fahrschein genutzt werden. Bei Fragen steht Ihnen das Stadtbusteam gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Haltestelle "Altes Rathaus" rückt näher ans Alte Rathaus

Solange auf der Insel der Weihnachtsmarkt für Stimmung sorgt, fährt der Stadtbus durch Ludwigstraße und Fischergasse, die Haltestelle Altes Rathaus ist in die Ludwigstraße am Alten Rathaus verlegt. Alle anderen Stadtbus-Haltestellen werden ganz normal bedient.

 

Unsere Öffnungs- und Fahrzeiten in den Weihnachtsferien

 

 

Hier finden Sie die Stadtbus-Fahrzeiten und die ZUP-Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien

 

 

 

 

 

 

Neue Regeln für E-Scooter-Mitnahme im Stadtbus

Die jetzige Entscheidung hat sich keiner der Beteiligten beim Stadtbus Lindau gewünscht: Seit dem 1. Mai 2018 werden bis auf weiteres aufgrund des zu hohen Unfallpotentials keine E-Scooter mehr in den Fahrzeugen der türkisen Flotte mitgenommen. Krankenfahrstühle sind von dieser Regelung selbstverständlich ausgenommen.

Der Grund: Ein Gutachten des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bestätigte den E-Scootern ein hohes Unfallpotential in den Bussen. Für die Bewertung hinzugezogene einschlägige Versicherer haben den Busunternehmen daher dringend empfohlen, E-Scooter mit der derzeitigen Bauart nicht mehr zu befördern. Denn Fahrversuche haben gezeigt, dass die E-Scooter sehr leicht umkippen und auch nicht über geeignete Bremsen verfügen, die im Falle von Ausweichmanövern des Busses ausreichend sicher wirken.

Vor allem im Lindauer Stadtverkehr mit seinen besonderen Herausforderungen – man denke nur an die Insel –, droht damit Gefahr sowohl für die Nutzer der E-Scooter, aber auch für unbeteiligte Fahrgäste, insbesondere für Kleinkinder in Kinderwägen im Abstellbereich der Stadtbusse. Im Schadensfalle wäre der ÖPNV-Betreiber haftpflichtig, unter Umständen nicht versichert und es drohen darüber hinaus auch strafrechtliche Konsequenzen.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“ sagt René Pietsch, Betriebsleiter beim Lindauer Stadtbus: „Wir wissen natürlich, dass so ein Hilfsmittel gehbehinderten Menschen das Leben sehr erleichtern kann. Aber wir haben der gesetzlichen Verpflichtung des Schutzes von Leben und Gesundheit aller den Vorrang vor der uneingeschränkten Beförderung gegeben.“ Damit E-Scooter weiterhin im Stadtbus mitgenommen werden können müssen sowohl die Hersteller handeln und die Bauart der Geräte ändern, als auch die Fahrzeuge der Stadtverkehr Lindau umgebaut werden. „Das ist kurzfristig aber nicht möglich“ fasst René Pietsch die Untersuchungen der vergangenen Monate zusammen. Die Betroffenen werden in den kommenden Tagen über die Ausgabe von Handzettel direkt in den Bussen über die stattfindende Änderung zum 1. Mai 2018 informiert.

 

BODO kommt - Was ändert sich ?

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